Zeitarbeit
Kurfürstliches Gärtnerhaus Bonn, 2005. Einzelausstellung, multimediale
Installation: Fallschirm, Papierschnitt, Klebeband, Malerei, Zeichnung.
Zeichnung und Fotografie sind tägliche Arbeit, sie ergeben eine Lebensspur und verankern
Gegenwärtiges in der Vergangenheit. Schatten spielen eine Rolle, festgehaltene und
schwebend innehaltende durch die Lichtperspektive abstrakt wirkende Abbilder von
Menschen, Pflanzen und Stühlen. Sie erinnern an die Tochter des griechischen Töpfers
Butades, die bei Kerzenschein den Schatten ihres scheidenden Geliebten an der Wand
nachgezeichnet und damit die Malerei erfunden haben soll. (Plinius)
Malerei wird zur seltenen aber niemals endenden Rarität (Portrait Steffi), die im
"abgeschirmtem" Raum ihren Platz behauptet als Teil einer Installation. Man konnte
sich wie von Butades Tochter als Schattenriss verewigen lassen und Gespräche
über Zeit und Arbeit führen.












