Pausen

Stadtkunst Bonn 2005.
Installation aus drei Eisenplatten und deren Abdrücken auf Rasen.
(Pausenhaltestelle der Busse am Kaiserplatz.)

Die Eisenplatten bewirken nach einer Woche Liegezeit ein Ausbleichen der Grasfläche, die sie bedecken. Es entstehen helle Abdrücke menschlicher Figurenschatten – "Pausen"
wie Platzmarkierungen.
Die Liegestellen wechseln.
Das Ganze spielt sich an der Pausenhaltestelle der Linienbusse am Kaiserplatz nahe Hauptbahnhof und Busbahnhof zur Zeit des Weltjugendtreffens ab. Der Platz war häufig ein Ort zum Sammeln und Ausruhen am Rande des lebhaften Treibens.
Sonst bleibt die Wiese eine Grenzfläche zur Anonymität des Bahnhofsgeländes, die menschliches Verhalten seltsam beeinflusst.
Eine Fahrradleiche stand wochenlang am Haltestellenmast und wurde so zum Bestandteil der Installation.